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De Waterklub - Geschichten ut old Husum

Geschichten, geschrieben und zusammengetragen von K.-H. Böttcher


Zwei Personen bei der KüchenarbeitDat de Herd düchtig in’ne gang keemDat weer en schöne Sommerdag, hell  schien de Sünn. Von de Haaben dal stüerte en frische Wind, regeerte mang de Fahns, dat se beeter weihten, regeerte in’n Schoßsteen, dat de Herd düchtig in’ne gang keem.

In de Norderstaat weer Sülverhochtied. Wie schreven den föften August 1878. 
Mien Öllern seeten unner de Speegel, umgebn vun ehr Kinner, Verwandten, true Naabers und - de Waterklub, jo, de Waterklub.

Mudder seeg gor nüdli ut, drog en plummenblaue  Siedenkleed mit swarte Sammetband besett, witte Rüschen an’ne Hals un bi de Hannen, witte Spitzenhuv mit echte Barben an’ne Sid, in’ne Mirn sülver Myrtenranken.

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Viele Deutsche folgten vor 250 Jahren dem Ruf der russischen Zarin

Ausstellung über die Geschichte der Russlanddeutschen

Anlässlich des 250. Jahrestages des Einladungsmanifestes der russischen Zarin Katharina II macht die von der Bundesregierung geförderte Wanderausstellung über die Geschichte und Integration der Russlanddeutschen Halt: vom 5. bis 18. Juni 2013 im Rathaus Husum.

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De Möllers vun’ne Wyk

Geschichten von K.-H. Böttcher 

Opa Möller mit PfeifeOpa Möller Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Walter Lüden, Verlag Niko Jessen, Nebel/Amrum

„Denn kummt man mol daal, jemm Beiden“ Diese Worte hauten Claus und mich aus den Puschen, wie man so sagt. Und mit vor Stolz bald platzender Brust stiegen wir den Niedergang zum „Logis“ von Opa Möller hinab. Ich hatte mal wieder etwas Tabak für Kaptein Julius Möller bei meinem Opa abgestaubt und überreichte  ihn an unseren Gastgeber.

Ob der Tabak nun der Schlüssel für den Besuch in seinem Logis war, weiß ich nicht.

Niemand durfte in seine Kajüte runter, wirklich niemand, nicht einmal seine Söhne Julus und Jens, die mit ihm auf seiner „Christine“ fuhren! Opa Möller, wie wir ihn unter uns nannten, zog oben an Deck die Schuhe aus, und auch seine immer brennende Pfeife hatte ihren Platz am Mast in einer Öse, denn unten wurde nicht geraucht.

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De „Amanda“

Geschichten von K.-H. Böttcher

Ringe an der Kaimauer..de Amanda har sik ophungenNee , seggt de ole Bruno Wokeck, go man wedder op de Kai rop, du kummst nich mit rut, de Engländer gestatten dat nich.

De ole Mors, har he dat nich fröher seggn kunt, ers sä he jo, un denn dat? Jungedi, wat weer ick gifti un wull wedder to Huus gohn, over dor weer keenen, Modder un Geschwister weern bi Oma un Opa op Dörp und ick har keen Schlöttel. De dachen doch, ick weer mit rut to Poarrn fischen, mit de Amanda.

De Amanda weer son lüttje Kutter, so bummeli 7 m lang un leeg jümmers in’ne Binnenhoben.

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Dösige Dinger

Geschichten von K.-H. Böttcher

„De twee langen Fiicheln dor an'ne Kopp sünd Föhler un de twee schwarten Dinger is de Steert", sä Oma to mi , as ick frogen de, wat dat woll för een Diert weer, dat se vun'ne Markt in'ne Stadt mitbröcht har.
„Dat sünd Poarrn", sä se, „un de warn nu puhlt, kanns ok mitmoken."

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"Galerie Zuhause", eine kleine Galerie mit Anspruch

Makroaufnahmen und soziales Engagement

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In der GalerieJanet Lange in der Galerie..Seit dem Sommer 2011 hat Husums Kunstszene einen neuen bunten Flecken: die "Galerie Zuhause". Entstanden sei die Idee eher zufällig, wie Inhaberin Janet Lange sagt, eigentlich sei sie auf Wohnungssuche gewesen und dabei über dieses Objekt gestolpert. So sei ihr die Idee mit der Galerie gekommen. Die Fremdsprachenkorrespondentin stellt in der Galerie ihre groß- und kleinformatigen Makrofotografien aus. Außerdem bietet sie anderen Künstlern die Möglichkeit, dort auszustellen und ein Teil des daraus entstehenden Erlöses ist für gemeinnützige Vereine.

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Klaus Thiem hinter dem TresenWenn es nicht zu voll ist, hat Klaus Thiem auch Zeit für einen kleinen Schnack

Neue Öffnungszeiten in Hartmann's Landküche

Inzwischen ist Hartmann's Landküche sicher kein Geheimtipp mehr. Das Besondere spricht sich doch schnell herum. Wer am Freitagabend zwischen 18.00 und 20.00 Uhr dort speisen möchte, tut gut daran, sich einen Tisch zu reservieren.

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Rolf Brendler wird Ehrenvorsitzender des Husumer Kunstvereins

Rolf Brendler im GesprächRolf BrendlerDie Mitgliederversammlung des Kunstvereins Husum und Umgebung  e. V. ehrte Rolf  Brendler für seine Verdienste mit dem Titel Ehrenvorsitzender. Rolf  Brendler führte den Verein zehn Jahre lang – von 2002 bis 2012 – als Vorsitzender. Zuvor schon war er acht Jahre lang als Stellvertreter des Vorsitzenden tätig gewesen. Der Beschluss Rolf  Brendler für seine Verdienste, vor allem für sein unermüdliches Engagement, den  Ehrenvorsitz anzubieten, wurde bereits auf der letzten Mitgliederversammlung gefasst, doch auf der Versammlung am 25. März offiziell vollzogen.

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Visual History und Gesang an der Gemeinschaftsschule Husum Nord

Wer die Sechziger erlebt hat, kann sich nicht daran erinnern!?

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Schüler/innen vor der ProjektionBis auf diese gewagte These, die der Jugendlichkeit der Vortragenden zugute gehalten werden muss, war der Abend eine runde Sache. Natürlich erinnerten sich Schulleiter Dieter Boe und einige anwesende Kollegen noch an die spannende Zeit des Umbruchs in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern des letzten Jahrhunderts. Eklatant die Begebenheit an der HTS, als linke Studenten das Lehrerzimmer stürmten, um den Rausschmiss eines " jung, dynamisch und progressiven" Schülers zu verhindern, der einen seiner Lehrer als "alten Nazi" beschimpft hatte. Es kam zu einer Schlägerei, wobei die Kieler den Kürzeren zogen, da einer der Studienräte Amateurboxer war.

Husumer Geschichten!

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This is my wintersong to you .....

Tanzshow in der HTS füllte dreimal die große Aula

"Das war schon immer mein Wunsch: einmal etwas Jahrgangsübergreifendes zu machen", freute sich Kristina Moritz. Eine Krankheit, die sie ans Bett gefesselt hatte, brachte sie auf die Idee zu dieser Tanzveranstaltung. Seit einem Jahr probten die Schülerinnen und Schüler von klasse 7 bis 13 unermüdlich. "Sie sind nachmittags gekommen, an Wochenenden, an Feiertagen, in den Ferien .... "

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Drei Tage Husum

Impressionen eines argentinischen Mädchens

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Mädchen im SonnenuntergangFlorencia bewundert die Farbenpracht

"Oh, they're so cute!", war die erste Reaktion auf die wissbegierigen Fünftklässler, die ihr auf Deutsch und Englisch förmlich "Löcher in den Bauch" fragten und sofort ihre Atlanten heraus rissen, um nachzusehen, wo das Land, in dem der "berühmteste Fußballspieler der Welt" denn wohnt. Auf die Frage nach dem Namen der Hauptstadt kommt zunächst nichts. Die Lehrerin hilft ein: "Buenos ..." - "Dias!", ruft ein kleiner Kurde, der auch schon bis drei zählen kann auf Spanisch! Was für ein Spaß!

Am Donnerstag kommt nachmittags kurz die Sonne und wirft ein goldenes Licht auf Nordstrand, die Salzwiesen und das Watt.

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"Der Schoß ist fruchtbar noch"

Ein Bericht zu einem Filmabend besonderer Art im Husumer Speicher

Ohlendorf vor Speicher-PublikumRegisseur Peter Ohlendorf steht Rede und Antwort"Wer gegen Rechts ist, muss ein Linker sein!" Diese Grundtendenz lässt sich immer wieder aus den Reaktionen auf Bemühungen von Gruppen heraushören, die sich aktiv gegen eine Einflussnahme rechtsradikaler Gruppierungen auf Jugendliche stellen. Dabei ist das Anwachsen dieser Gruppen nicht anders als beängstigend zu nennen, wenn ein Ort erstmal von ihnen "verseucht" ist, herrscht große Angst sich offen gegen sie zu stellen, denn dann muss man mit Repressalien und Tätlichkeiten rechnen. Die größte Gefahr besteht in Verharmlosung (alles frustrierte und ungebildete Arbeitslose) und aktiver Duldung (Ordnungskräfte verlassen Konzerte, bevor die verbotenen Texte gegrölt und die Hand zum Hitlergruß gehoben werden).

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